Fachkräftemangel bei Start-ups

31.07.2017

An Fachkräften fehlt es der Industrie in Deutschland seit Jahren. Start-ups machen da keine Ausnahme, wie eine Umfrage des Bitkom ergibt, die am 24.7. veröffentlicht wurde. Und wie überall fehlen vor allen Dingen die IT-Experten.

Unter mehr als 250 Start-up-Gründern hat der Bitkom eine Umfrage bezüglich des Fachkräftemangels in Auftrag gegeben. 53 Prozent haben danach schon mindestens einmal eine Position nicht besetzen können, weil sich kein passender Bewerber fand. 65 Prozent der Befragten geben an, dass es besonders schwierig ist, qualifizierte IT-Experten zu finden. Bei 17 Prozent mangelte es an Bewerbern für den Vertrieb und bei 10 Prozent für Marketing und Kommunikation.

Mittlerweile konkurrieren die Startups dabei sowohl mit den IT-Konzernen als auch mit Unternehmen nahezu aller anderen Branchen. Meist können sich diese ein höheres Angebot leisten. Bitkom-Präsident Achim Berg meint: "Umso wichtiger ist es für Gründer, ein attraktives Paket für Bewerber zu schnüren und auch international nach Kandidaten zu suchen, um nicht in der Wachstumsphase durch Personalmangel ausgebremst zu werden."

Unter den IT-Spezialisten fehlen vor allem Entwickler. 17 Prozent nennen das Fehlen von Backend-Entwicklern, 13 Prozent generell das Fehlen von Programmierern. 8 Prozent finden keine Javascript-Entwickler und jeweils 7 Prozent haben Probleme, Frontend- und Mobile-Entwickler zu finden. Besonders schwer tun sich die Gründer auch bei den Top-Themen: Big Data und Data Science Experten fehlen ebenso wie Fachleute für Künstliche Intelligenz und Machine Learning.

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