3DEXPERIENCE Forum Eurocentral in Leipzig

24.11.2017

Mit 400 Teilnehmern, davon mehr als 200 Kunden, verzeichnete das 3DEXPERIENCE Forum, zu dem Dassault Systèmes am 15. und 16. November nach Leipzig eingeladen hatte, rund 30% mehr Besucher als 2016. Im Mittelpunkt standen die Durchgängigkeit der digitalen Plattform in der Industrie und PLM aus der Cloud.

Andreas Barth, CEO Dassault SystèmesAndreas Barth (Foto Dassault Systèmes), Managing Director Eurocentral bei Dassault Systèmes, und Laurent Blanchard, verantwortlich für die Entwicklung des Marktes in Europa, Mittlerer Osten, Afrika und Russland, eröffneten die Tagung mit einer Keynote. Zahlreiche Vorträge von Kunden und Partnern aus Industrie, Marktanalyse und Forschung folgten in großteils parallelen Sessions.

Stand in den vergangenen Jahren das Thema 3D-Erlebniswelt sehr stark im Vordergrund, so legte Dassault Systèmes wieder großen Wert darauf, dass die französische Softwareschmiede gerade auch einer der führenden PLM-Anbieter ist. Und auf Basis der 3DEXPERIENCE-Plattform inzwischen einer, der auch PLM aus der Cloud bieten kann.

Vorgestellt wurde eine von Dassault Systèmes in Auftrag gegebene Studie von IDC, die den Fortschritt der Industrie hinsichtlich Industrie 4.0 und digitale Transformation untersuchte. Danach haben sich die entsprechenden Aktivitäten in der deutschen Industrie  verdreifacht. Gegenüber jedem sechsten Unternehmen 2016 gab diesmal jedes zweite an, Industrie 4.0 Initiativen umzusetzen. Insgesamt sagten 86%, dass sie sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Hinsichtlich der Bereitschaft, auch für PLM-Funktionalität auf Lösungen aus der Cloud zu setzen, ergab die Studie, dass dies bereits jetzt 56% zumindest teilweise tun. Dabei sagten 83%, die Datenhaltung innerhalb der Grenzen Deutschland sei ihnen wichtig. Dazu passte die Ankündigung von Dassault Systèmes und T-Systems, dass die 3DEXPERIENCE Plattform nun auch mit der Open Telekom Cloud als Infrastruktur angeboten wird.

Laurent BlanchardLaurent Blanchard (Foto Dassault Systèmes) betonte in einem persönlichen Gespräch, wie wichtig es in Zusammenhang mit Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge und Dienste für die Unternehmen sei, nicht nur ein physikalisches 3D-Modell ihrer Produkte zu haben. "Was die Unternehmen für ihren nächsten Schritt benötigen, ist ein digitaler Zwilling, der neben den physischen Eigenschaften, der Geometrie und Elektrik, auch ihr Verhalten als vernetzte, intelligente Dinge umfasst. Dafür ist unsere Plattform eine hervorragende Basis. Ein 3DEXPERIENCE Twin beinhaltet alles, von den Anforderungen bis zur Softwareauswertung der Betriebsdaten."

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