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it’a OWL schafft erste Hürde in KI-Wettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums

26.04.2019

Zusammen mit 34 Wettbewerbern aus über 130 hat it’s OWL beim Innovationswettbewerb ‚Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftliche relevante Ökosysteme‘ des Bundeswirtschaftsministeriums die erste Hürde genommen und wurde für eine zweite Runde ausgewählt. Die Projektidee von it‘s OWL ist das Zusammenführen von Anbietern und Anwendern von KI in der Industrie in einem Digitalen Marktplatz für Künstliche Intelligenz.

Das Ziel ist, Künstliche Intelligenz (KI) für die Produktentwicklung zu nutzen und Unternehmen Lösungen auf einem virtuellen Marktplatz bereitzustellen. Projektpartner sind Fraunhofer IEM, das Heinz-Nixdorf-Institut, das Institut für industrielle Informationstechnik inIT aus Lemgo und der Exzellenzcluster Cognitive Interaction Technology CITEC aus Bielefeld. Für die Ausarbeitung des Konzepts erhalten die Partner Fördermittel im Umfang von 400.000 Euro. Eine Jury wird im Spätsommer über die Umsetzung entscheiden.

„Mit unserem KI-Innovationswettbewerb haben wir offenbar einen Nerv in der Wirtschaft und der Wissenschaft getroffen. Die enorme Resonanz zeigt: Wir haben in Deutschland das Potenzial und den Willen KI schnell und breit in die Anwendung zu bringen. Das gilt es nun, in die Tat umzusetzen. Unser Ziel ist es, große, durchsetzungsstarke Leuchtturmprojekte in zentralen Bereichen unserer Volkswirtschaft zu realisieren. So tragen wir dazu bei, KI rasch aus den Forschungslaboren auf die Straße zu bekommen“, so Bundesminister Peter Altmeier. Die eingereichten Ideen stammen aus Bereichen wie Mobilität, Gesundheitswirtschaft, Industrie, Smart Living, Landwirtschaft, Handel und Bauen.

„Wir freuen uns, dass wir als eine von nur sechs geförderten Industrieprojektideen ausgesucht wurden. Das zeigt, wie stark die Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus OWL im Bereich Industrie 4.0 im bundesweiten Vergleich sind,“ sagt Prof. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer Strategie it‘s OWL und Direktor Fraunhofer IEM.

Virtuelle Produktentwicklung bei MieleVirtuelle Produktentwicklung bei Miele (Foto Miele)

KI-Ansätze sind wesentliche Innovationstreiber für die Produkte von morgen. Das Problem für Unternehmen ist vielfach, das Potenzial dieser Möglichkeiten richtig zu erschließen. Gleichzeitig wissen Anbieter von KI-Anwendungen selten, wie sie konkret Kunden ansprechen können und welche Bedarfe dieser hat.

Im Projekt wird untersucht, wie ein derartiger Marktplatz gestaltet werden muss, damit Unternehmen ihn nutzen. Das rund 200 Partner umfassende Technologie-Netzwerk it’s OWL wird dabei die Keimzelle des nationalen KI-Marktplatzes sein. Vom digitalen KI-Marktplatz sollen vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren. Sie haben selten ausreichend Ressourcen, um eigene KI-Anwendungen zu entwickeln.

Für die Projektphase bis zum Sommer können sich interessierte Unternehmen aus dem Clusterumfeld bewerben, um die möglichen Anwendungsszenarien sowie die geplante Roadmap mitzugestalten und von Anfang an Teil des KI-Marktplatzes zu sein. Ansprechpartner dafür sind: Marvin Drewel, Heinz Nixdorf Institut, Tel: +49 5251 60-6261, marvin.drewel@hni.uni-paderborn.de, und Tommy Falkowski, Fraunhofer IEM,    Tel: +49 5251 5464 435, tommy.falkowski@iem.fraunhofer.de

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