• PLMportal
  • Nachrichten
  • PLM – für die Entwicklung „intelligenter“, technischer Systeme unverzichtbar

PLM – für die Entwicklung „intelligenter“, technischer Systeme unverzichtbar

10.06.2013

Pressemitteilung des sendler\circle

München, 10. Juni 2013 – Mit dem Zukunftsprojekt Industrie 4.0 der Bundesregierung ist die Entwicklung und Fertigung technischer Systeme, die über das Internet mit dem Menschen und miteinander kommunizieren, zum Top-Thema avanciert. Die im sendler\circle zusammengeschlossenen Anbieter von Software und Service rund um Produktlebenszyklus-Management (PLM) heben nun die Bedeutung von PLM gerade für solche komplexen Systeme hervor.

Auf dem letzten Meeting des sendler\circle, der am 13. Mai im Agnesen-Hof in der Eifel stattfand, erörterten die Mitglieder und Gäste (Dr. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer des Spitzenclusters it’s OWL, und Tim Weilkiens, Autor zu SysML und Geschäftsführer von oose Innovative Informatik) die Zukunft industriellen Engineerings und industrieller Produktentstehung.

Software spielt in vernetzten technischen Systemen die Rolle des Innovationstreibers. Und sie sorgt für das, was als „Intelligenz“ bezeichnet wird, was aber in Wahrheit von Menschen intelligent entwickelte Algorithmen sind, die autonome Aktionen und Aktivitäten ohne Bedienereingriff möglich machen. Der Industriestandort Deutschland will zum Leitmarkt solcher Systeme werden. Damit soll die herausragende Position seiner Schlüsselindustrien – insbesondere Maschinen- und Anlagenbau, Automatisierung, Automobilindustrie, Luftfahrt und Medizintechnik – auch für die kommenden Jahrzehnte gesichert werden.

Eine große Herausforderung sehen die Mitglieder des sendler\circle in diesem Zusammenhang im sicheren und effizienten Management desjenigen Rohstoffs, der zunehmend zum wichtigsten wird: der Daten. Schon heute werden in allen Fachbereichen, die an Entwicklung und Fertigung multidisziplinärer Systeme beteiligt sind, die jeweiligen Komponenten mit IT-Werkzeugen digital modelliert und simuliert. In der Zukunft der vernetzten Systeme kommt es aber zunehmend darauf an, die Funktion des gesamten Systems zu modellieren und virtuell zu testen. Dafür müssen die Kerndaten aller Teilmodelle zusammengeführt und ihre Beziehungen untereinander transparent verwaltet werden.

Die Mitglieder des sendler\circle gehen davon aus, dass sich dafür datentechnisch eine Art Zwei-Ebenen-Modell herausbilden wird: Die Autorensysteme (CAx, CAE, CASE) bleiben auch weiterhin für die Erzeugung und virtuelle Validierung der fachspezifischen Modelle zuständig. PLM aber wird für die Zusammenführung der Ergebnisse und den Zugriff auf sämtliche Bestandteile eines Systems die Single Source of Truth.

Im sendler\circle (http://www.ulrichsendler.de/sendlercircle.html) sind derzeit folgende Anbieter vertreten: Acatec Software, Aucotec, Dassault Systèmes, EPLAN, IBM, ICP Solution, PROCAD, PTC, SAP, Siemens PLM Software, TESIS PLMware, xPLM Solution, ECS GmbH.

Ulrich Sendler, München

e-Mail: ulrich.sendler@ulrichsendler.de, www.ulrichsendler.de

Zurück